Deutsch | English

Mozart 

Quintette & Briefe

 

mit

 

Johannes Silberschneider

 

(Preisträger des Diagonale Schauspielpreises &

nominee des Nestroy-Theaterpreises, Wien)

 

 

Klarinettenquintett in A-dur KV581

&

Streichquintett in g-Moll KV516

 

 

Freitag, 20.11.15 19.30 

Palais Wittgenstein

Bilkerstr. 7-9, 40213 Düsseldorf


  

Samstag, 21.11.15 19.00 

Kölnischer Kunstverein Riphahn-Saal

Hahnenstr. 6, 50667 Köln


 

Sonntag, 22.11.15 18.00 

Rudolf-Oetker-Halle Kammermusiksaal

Lampingstr. 16, 33615 Bielefeld


 

Ausführende

 

Harmonie Universelle

 

Florian Deuter & Mónica Waisman   Violine

Raquel Massadas & Christian Goosses   Viola

Balázs Máté   Cello

&

Benjamin Reissenberger   Bassettklarinette

 

 

 

Johannes Silberschneider liest aus Mozarts Briefen

  

Der aus Mautern in der Obersteiermark stammende Johannes Silberschneider studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sein erstes Theaterengagement führte Johannes Silberschneider von 1983 bis 1985 an das Schauspielhaus Zürich. Es folgten Engagements an zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Er arbeitete mit Regisseuren wie Hans Hollmann, Peter Palitzsch, Dieter Giesing, August Everding, Peter Zadek und Ruth Drexel. Er ist Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater und dort seit 2007 als Kommissar Schilf (Regie: Bettina Bruinier) zu sehen.

Seine abwechslungsreiche und internationale Film- und Fernsehkarriere begann Johannes Silberschneider 1981 mit Axel Cortis Fernsehfilm „An uns glaubt Gott nicht mehr“, dem ersten Teil der TV-Trilogie „Wohin und zurück“, in dem er an der Seite von Armin Mueller-Stahl und Fritz Muliar spielte. Es folgten über 60 weitere Fernsehrollen. An der Seite von Ben Kingsley drehte Johannes Silberschneider den Fernsehzweiteiler „Anne Frank – The Whole Story“ (2001), der mit einem Emmy-Award ausgezeichnet wurde. Mit Laetitia Casta stand er in der Romanverfilmung „Luisa Sanfelice“ der Gebrüder Taviani (2004) vor der Kamera, und unter der Regie von Harald Sicheritz spielte er in „Zwölfeläuten“ (2000) und in „11er Haus“ (2004). 2011 war er in „Rommel“ (Niki Stein), „Der Mediator – Die Hölle sind wir“ (Harald Sicheritz), „Oben ohne“ (Reinhard Schwabenitzky) sowie „Soko Donau“ und Tatort zu sehen.

Seit den 1990er-Jahren ist Johannes Silberschneider in zahlreichen internationalen Kinofilmen präsent. Unter der Regie von Herbert Achternbusch drehte er etwa „Niemandsland“ (1991), im preisgekrönten Film „Charms Zwischenfälle“ (1996) von Michael Kreihsl übernahm er die Hauptrolle. Es folgten u. a. „Männerpension“ (Detlev Buck), „Das Schloss“ (Michael Haneke) und „Silentium“ (Wolfgang Murnberger). In „La niña de tus ojos“ (Fernando Trueba) war er als Joseph Goebbels an der Seite von Penelope Cruz zu sehen. Zudem wirkte Johannes Silberschneider in Virgil Widrichs Kurzfilm „Copy Shop“ mit, der 2002 für den Oscar nominiert wurde. Zuletzt spielte er Gustav Mahler im Kinofilm „Mahler auf der Couch“ von Percy und Felix Adlon (2009) und Hans Moser in „Jud Süß“ von Oskar Roehler (2009).

2012 ehrte ihn die Diagonale mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur.





 
 



__________________________________________________________________________________





Mit ihrer neuen CD präsentiert Harmonie Universelle die Sonaten für 2 Geigen op. 12 von Jean-Marie Leclair.


Mónica Waisman und Florian Deuter kehren zu den Anfängen von Harmonie Universelle zurück. Mit ihrer neuen CD, auf der sie die Sonaten für zwei Geigen op. 12 von Jean-Marie Leclair (1697-1764) exemplarisch präsentieren, legen sie schon die zweite Aufnahme mit Stücken für diese in der Barockzeit ungewöhnliche Besetzung vor. Die Aufnahme der ersten Disc mit den Sonaten für zwei Geigen op. 3 liegt schon acht Jahre zurück. Es war also höchste Zeit, die noch fehlenden Sonaten aufzunehmen.

Das englische Magazin Early Music schreibt in seiner Februar-Ausgabe: “…the perfectly matched players of Harmonie Universelle share the…self-evident love of Leclair’s oh-so-clever writing for such a limited medium….The music is not all playfulness and lighthearted fun either; Leclair is the master of pathos, too, and Waisman and Deuter draw some quite dark sounds from their instruments. All in all, this is definitely one of my discs of the Month. BC


 
15.11.2015
Mozart Requiem
Stadtkirche Lauterbach  >>
20.11.2015
Mozart Quintette & Briefe
Palais Wittgenstein  >>
21.11.2015
Mozart Quintette & Briefe
Kölnischer Kunstverein  >>
22.11.2015
Mozart Quintette & Briefe
Rudolf-Oetker-Halle  >>